Max. 1 x pro Woche kämmen und bürsten - besser nur einmal im Monat (im Fellwechsel natürlich öfter - da kann es auch tgl. notwendig sein).
Eine Naturhaarbürste dient nur dem abschließenden "Polieren" - mehr kann man damit bei dem typischen Pelz eines Podhalaners nicht ausrichten.
Am einfachsten und effektivsten pflegt man einen Podhalaner mit einem mittelzahnigen Kamm - danach mit einer weichen Zupfbürste (ja, tatsächlich die, die eigentlich für Pudel ist) - mit leichtem Druck überstriegeln - damit holt man nur noch das Haar heraus, das beim Kämmen gelöst wurde. Dann noch mit der Naturhaarbürste drüber, um den gewissen Glanz zu optimieren. Wenn er mal so schmutzig ist, daß normales Kämmen und Bürsten nicht ausreicht - Fell oberflächlich leicht anfeuchten (z.B. mit einer Blumendusche), etwas Kartoffelmehl einmassieren, antrocknen lassen und dann mit der Zupfbürste kräftig ausbürsten - damit holt man absolut jeden Dreck und üblen Geruch aus dem Fell.
Ein OP sollte auf keinen Fall gewaschen oder gebadet werden. Baden im See oder eine lauwarme Dusche mit klarem Wasser während des Haupthaarwechsels im Frühsommer ist das einzige, was an "nasser Pflege" geeignet ist.
Werden Hunde mit dieser Haarart schamponiert, werden sie bis auf die Haut nass (was sonst nicht der Fall ist), es dauert viele Stunden bis die Hunde wirklich wieder so trocken sind, daß sie raus gehen können, ohne daß man eine Blasenerkältung oder Schlimmeres riskiert. Es dauert etwa 4 Wochen bis die Hunde wieder wetterfest sind, also nicht mehr bei einem Spaziergang im Regen wieder bis auf die Haut durchnässen. Je öfter langstockhaarige Hunde gewaschen werden, deste schneller werden sie dreckig - die Fellpflege wird immer schwieriger. Viele langstockhaarige Hunde vertragen waschen oder baden mit Schampoo überhaupt nicht und bekommen dadurch Hautirritationen, wodurch sie sich ständig kratzen
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