14.11.2012

Tragödie um „Emma“


Unfassbar!
Ein ergreifender Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) zum Tod der kleinen Emma und eine "fadenscheinige" Erklärung des Försters!
Quelle: MAZ,13.11.2012
Kategorie: Admin-Infos
Erstellt von: Admin

Die LG Berlin-Brandenburg bittet darum, Familie Helmchen in ihrem Rechtsstreit finanziell zu unterstützen.

Kontodaten:

Susanne Helmchen
Konto: 10078057
BLZ: 51230800
wirecard bank
Verwendungszweck: "Emma"
IBAN: DE21512308000010078057
BIC(SWIFT):   WIREDEMM

Tragödie um „Emma“
Sechs Monate alter Welpe auf der Skaterbahn von Forstfahrzeug überfahren


JÄNICKENDORF - Bernd Helmchen steht noch immer fassungslos vor seiner kleinen Hundemeute. Der 63-Jährige züchtet in Jänickendorf Pons – eine polnische Hütehunderasse. Der jüngste Vierbeiner – die sechs Monate alte Hündin „Emma“ – ist nicht mehr dabei. Mit Tränen in den Augen zeigt Bernd Helmchen auf das leere Halsband. „Emma“ ist vor wenigen Tagen auf der Skaterbahn bei Jänickendorf von einem Revierförster überfahren worden.

„Absichtlich“ wirft Bernd Helmchen dem Förster vor. „Er hat meinen Welpen 150 Meter weit gehetzt und dann überfahren.“ Der Hundezüchter war an dem Morgen mit seinen Vierbeinern auf den Wiesen neben der Fläming-Skate bei Jänickendorf spazieren. Ihm entgegen kam auf der Skaterbahn der Revierförster mit seinem Jeep, hielt an und belehrte den Hundehalter, dass er seine Hunde anzuleinen hätte. Es kam zum Wortwechsel.

Dann, so berichtet Helmchen, startete der Förster seinen Wagen. „Emma“ erschrak vor dem Auto und lief auf der Skaterbahn zurück in Richtung Heimat. „Der Förster fuhr meinem Welpen hinterher und hetzte ihn, bis dieser immer langsamer wurde. Als er ihn erreicht hatte, zog er den Wagen nach links und überfuhr ihn mit Vorder- und Hinterrad.“

Nach dem Vorfall habe der Förster kurz angehalten und behauptet, er hätte den Hund nicht gesehen und dann seine Fahrt fortgesetzt. „Mich ließ er mit meinem toten Welpen im Arm stehen“, erzählt Helmchen. Er ist überzeugt, dass der Forstbeamte „ein Zeichen setzen“ wollte. „Es ist die Art und Weise, die mich traurig und wütend macht“, sagt Helmchen. „Emma hatte keine Chance. Ein erwachsener Hund weicht dem Auto aus, ein Welpe kriegt Angst und läuft in seiner Panik nur weg.“

Helmchen hat inzwischen bei der Polizei Anzeige erstattet – wegen „Sachbeschädigung“, wie es im Amtsdeutsch heißt, und wegen Tierquälerei. Und im brandenburgischen Landwirtschaftsministerium eine Dienstaufsichtsbeschwerde angestrengt.

„Emma war ein außergewöhnliches Tier, so wie man es nur alle zehn bis 20 Jahre hat. Sie sollte unsere Zuchthündin werden“, sagt Helmchen. Ein Welpe kostet 1000 Euro, eine Zuchthündin ist mehrere 1000 Euro wert. „Aber mir geht es nicht ums Geld. Es tut mir im Herzen weh, wie mein Hund sterben musste.“

Im Internet hat der Vorfall wie ein Lauffeuer die Runde gemacht. Deutschlandweit und selbst international hat Familie Helmchen zigfach Mitgefühl und Solidarität von Hundehaltern, Sympathisanten und Tierschützern erhalten. So zum Beispiel von Hundebesitzer Klaus-Dieter Hommel aus Frankfurt am Main, der Familie Helmchen am Wochenende in Jänickendorf besuchte. „Der Förster hat selbst Hunde. Man überfährt in einer solchen Situation nicht aus Versehen einen Hund“, sagte er gegenüber der MAZ und sicherte Helmchen Hilfe zu.

Andere Bekundungen im Netz sind nicht so friedlich und reichen bis hin zu Rachegedanken. „Das liegt mir fern“, sagte Bernd Helmchen gestern, „ich will keine Hetzjagd, sondern nur eine gerechte Bestrafung des Forstbeamten.“

Der beteiligte Revierförster, der seinen Namen in der Zeitung nicht nennen will, hat seinerseits gegen den Geschädigten Anzeige wegen Körperverletzung und Verleumdung erstattet. „Weil hier gegen Gesetze verstoßen wurde“, begründete er gegenüber der MAZ. Er habe nicht als Privatperson gehandelt, sondern als Angehöriger des Landesbetriebes Forst Brandenburg. „Es ist ein strittiger Sachverhalt im Sinne eines schwebenden Verfahrens. Solange keine Ergebnisse der ermittelnden Behörden vorliegen, möchte ich mich zum Sachverhalt öffentlich nicht äußern“, sagte er gestern."


Wir bedanken uns im voraus für Eure Unterstützung. Ich weiß zwar nicht, wie solche Menschen "ticken", aber für mich ist das ein unentschuldbares Fehlverhalten.

Euer webmaster.




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